Unternehmen / Schweiz

Veraison halbiert ihren Anteil an Comet

Nach Korrekturen an der Strategie und am Personal nimmt die Investmentgesellschaft Gewinne mit.

Die als aktivistisch geltende Investmentgesellschaft Veraison hat ihren Anteil am Technologieunternehmen Comet reduziert. Laut einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX vom Dienstag hält die Gesellschaft jetzt noch 4,94% der Anteile nach zuletzt 9,99%. Die Trennung von der Hälfte ihrer Anteile dürfte als Gewinnmitnahme zu werten sein, liegt der aktuelle Kurs der Comet-Aktien doch deutlich über dem Einstandspreis der Investmentgesellschaft.

Veraison ist im September 2018 mit rund 3,2% bei Comet eingestiegen und hat ihren Anteil sukzessive erhöht. Seit ihrem Einstieg hat die von Gregor Greber mitgegründete Gesellschaft bei Comet für einige Turbulenzen gesorgt. Der zweitgrösste Aktionär bemängelte die Strategie und forderte die Bündelung der Kräfte. Der technologische Fokus sei zu unscharf. Mit dem Personal war Veraison offenbar ebenfalls unzufrieden. So kam es an der Hauptversammlung 2019 zu einer Kampfabstimmung um die Position des Verwaltungsratspräsidenten.

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