Die Apotheken sind ein wichtiges Glied der medizinischen Grundversorgung. Das gilt besonders in schwierigen Zeiten wie gegenwärtig mit der Coronaepidemie. Im Dezember 2018 waren in der Schweiz 1806 Apotheken in Betrieb, sechs mehr als ein Jahr zuvor. Die Apotheken zählen gut 22 000 Beschäftigte. Die Zahl der Apotheken hat in den vergangenen zehn Jahren leicht zugenommen, seit 2009 um 4,3%. Neue Apotheken entstehen vor allem in Ballungszentren oder an häufig frequentierten Orten. In Aussenquartieren der Städte sowie in ländlichen Gebieten werden dagegen kaum neue Apotheken etabliert. Wegen der gewachsenen ­Bevölkerung ist die Apothekendichte in der betrachteten Zeitspanne stetig leicht gesunken. Gab es 2009 noch 22,2 Apotheken auf 100 000 Einwohner, ist diese Zahl bis 2018 auf noch 21,1 gesunken. Im internationalen Vergleich verfügt die Schweiz damit über eine recht geringe Apothekendichte. An der Spitze steht Griechenland mit 88 Apotheken auf 100 000 Einwohner. Mit deutlichem Abstand folgt Spanien mit 47 vor Belgien mit 43 Apotheken. Die Schweiz liegt gar unter dem europäischen Durchschnitt von 31 Apotheken. Eine geringere Dichte als die Schweiz weisen Schweden oder die Niederlande auf. Immerhin: Die Schweizer Apotheken zeichnen sich, wie das Gesundheitswesen als Ganzes, durch eine hohe Qualität der gebotenen Leistung aus.