Unternehmen / Finanz

Vermögensverwalter im Umbruch

Die Regulierung nimmt auch bei den unabhängigen Vermögensverwaltern zu. Der dafür nötige Aufwand wird von vielen unterschätzt.

Die Uhr tickt immer lauter. Die Branche der unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz steht mitten in einem Umbruch. Genauso wie andere Teilnehmer des Finanzplatzes müssen diese auch das Gesetzespaket Fidleg/Finig umsetzen (siehe Text unten).

Mit den 2020 in Kraft getretenen Gesetzen wird eine Verbesserung des Anlegerschutzes angestrebt. Bezüglich Vermögensverwalter gehört etwa dazu, dass sie sich einer Aufsichtsorganisation anschliessen oder dass sie ihre Kunden bis Ende 2021 in verschiedene Gruppen wie Privat-, oder professionelle Investoren segmentieren müssen.

Stark fragmentierte Branche

Vertreter des Berufsstands müssen nach einer Vorprüfung durch eine von fünf zugelassenen Aufsichtsorganisationen aber auch eine Bewilligung bei der Finanzmarktaufsicht (Finma) beantragen. Die Frist dazu läuft noch bis Ende 2022. Dies könnte sich vor allem für kleinere Unternehmen, zu denen der grösste Teil der in der Schweiz tätigen unabhängigen Vermögensverwalter zählt, als problematisch erweisen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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