Unternehmen / Finanz

Versicherer kämpfen mit Covid-Spätfolgen

Trotz schlechten Resultaten reicht es für Dividenden. Doch Nachfrage, Preise und Anlagen setzen Fragezeichen.

Rund eine Milliarde Franken zahlen die Versicherer in der Schweiz wegen der Pandemie an ihre Kunden – zusätzlich zu den jährlich mehr als 40 Mrd. Fr. ordentlichen Schaden- und Rentenzahlungen. Belastend sind ausserdem indirekte Covid-Folgen – besonders die anhaltenden Niedrigrenditen am Kapitalmarkt. Sie vermiesen nicht nur das Ergebnis, das die Versicherer durch Anlegen der Prämiengelder erzielen. Niedrige Diskontsätze verteuern den Bilanzwert der Rentenverpflichtungen.

Die Jahresresultate werden in den nächsten Wochen bekannt. Mitte 2020 mussten Swiss Re und Helvetia einen Fehlbetrag ausweisen. Gemäss zwischenzeitlichen Mitteilungen sollten alle kotierten Schweizer Versicherer das vergangene Jahr im Plus abgeschlossen haben. Für Swiss Re befürchten einige Finanzanalysten allerdings, der Konzern sei nicht aus den roten Zahlen gekommen.

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