Unternehmen / Finanz

Versicherer kassieren mehr wegen höherer Risiken

Die Konzerne Allianz und Axa liefern bessere Quartalszahlen. Weshalb Zurich Insurance und die eingeschweizerte Chubb dennoch im Vorteil sind.

Die Belastungen für die Versicherungsunternehmen sind weiterhin substanziell. Die Pandemie hat die Sterblichkeit über das zuvor erwartete Mass erhöht und folglich ausserordentliche Versicherungszahlungen provoziert. Naturereignisse werden häufiger und intensiver, was die Leistungspflichten der Versicherer auszuweiten droht.

Die Quartalsberichte der Grossen der Branche zeigen auf, wie gut die Verantwortlichen gegensteuern. Die deutsche Allianz – mit umgerechnet über 100 Mrd. $ Eigenmitteln die kräftigste der Assekuranzgruppen – hat das Ergebnis gegenüber dem zusammengestauchten Vorjahresresultat 80% auf 3,3 Mrd. $ gesteigert. Der nach Zürich umgesiedelte US-Versicherer Chubb, der kapitalmässig halb so gross ist, hat sich vom letztjährigen Quartalsverlust auf 2,3 Mrd. $ Überschuss verbessert. Die französische Axa-Gruppe und Zurich Insurance geben zu den Quartalen keine Ergebniszahlen bekannt.

Für neue Verträge wird mehr Geld verlangt

Mit Strategie und Finanzplänen sei Zurich auf Kurs, schreibt das Management im Quartalsbericht. Das reicht nicht für ein Kursfeuerwerk. Denn es deutet lediglich darauf hin, dass dieses Jahr in etwa das Gewinnniveau vor Ausbruch der Pandemie erreicht wird. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare