Unternehmen / Finanz

Versicherer sind uneins über Vorsorge

Modell mit Aktienpartizipation wird gegen Volldeckung ausgespielt. Erwerbstätige zahlen für Rentenreform-Volksnein.

Die Versicherer haben im Geschäftsfeld KMU-Pensionslösungen im vergangenen Jahr für sich ein Ergebnis von 430 Mio. Fr. erzielt. Hinzu kamen Gebühren von hochgerechnet 300 Mio. Fr., die sie als Entgelt für die Verwaltung der Vorsorgevermögen verrechneten. Dennoch sind die Anbieter uneins über die Zukunft ihrer Vorsorgemodelle.

Axa, Baloise, Helvetia und Swiss Life erreichten auf vollgedeckten Vorsorgeverträgen Anlage-, Risiko- und Kosteneinnahmen von zusammen 5,7 Mrd. Fr. Davon flossen mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 90% als Leistungen an die Versicherten, etwa in Form von Zinsen und Invaliditätszahlungen.

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Leser-Kommentare

Kianoush Sadeghi 31.05.2019 - 15:00
Unbeliebte Meinung: Es muss sowohl das Rentenalter erhöht wie auch der Rentenumwandlungssatz gesenkt werden, damit die berufliche Vorsorge langfristig funktioniert. Ohne eine fundamentale Änderung geht die berufliche Vorsorge immer mehr zulasten der jüngeren Generation, welche die ältere Generation finanziert. Dies entspricht in der 2. Säule hingegen nicht dem Kapitaldeckungsverfahren: Eigentlich sollte hier keine Umverteilung stattfinden. Solange jedoch die jungen sich… Weiterlesen »