Unternehmen / Energie

Versorger entwickeln viel neue Energie

Die Ausbaupläne für Solar- und Windkraftwerke verheissen kräftiges Wachstum. BKW lässt der Konkurrenz den Vortritt.

Es ist ein Paukenschlag in der Energiebranche: Die Internationale Energieagentur (IEA), traditionell Fürsprecherin fossiler Energien, sagt, es seien keine zusätzlichen Öl- und Gasfelder mehr notwendig. Stattdessen setzt sie in einem 200-seitigen Bericht zur Zukunft der Energieversorgung auf den Ausbau der Erneuerbaren. Im vergangenen Jahr trugen diese 29% zur weltweiten Stromproduktion bei, bis 2030 sollen es 61% sein.

Börse honoriert Erneuerbare

Europäische Energieversorger überbieten sich mit Ausbauzielen. Wer den Kurswechsel von konventionellen auf erneuerbare Energien wie Wind und Photovoltaik früher als die IEA vollzogen hat, steht an den Börsen im Rampenlicht. Die dänische Orsted beispielsweise hiess früher einmal Dong Energy. Dann wurde das Erdöl- und Erdgasgeschäft verkauft, die Firma in Orsted umgetauft und auf Windenergie getrimmt. Die Bewertung ist stolz, hat allerdings seit Jahresbeginn korrigiert. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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