Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Corporate Governance
Unternehmen / Schweiz

Verwaltungsräte im Krisenstress

Mehr Hektik, mehr Videokonferenzen, weniger Lohn. In den Aufsichtsgremien war das Covid-Jahr ungemütlich. Das bleibt vorerst so.

Die Verwaltungsratsarbeit stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Coronakrise. Politische Themen wie der Brexit oder das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union, die 2019 zu reden gaben, sind angesichts der Dringlichkeit der Krisenbewältigung in den Hintergrund gerückt.

Zu diesem Schluss kommt die siebte Umfrage der Executive-Search-Gesellschaft Knight Gianella, die von der Managementschule IMD durchgeführt wurde. Befragt wurden 229 Verwaltungsräte (VR) aus 826 kotierten und grossen nichtkotierten Schweizer Unternehmen.

Auch wenn politische Themen die VR dieses Jahr weniger beschäftigt haben als das Virus, ist die Haltung der Aufseher gegenüber der Konzernverantwortungsinitiative (KVI), die am Sonntag zur Abstimmung kommt, klar: Drei Viertel glauben, dass die Annahme der KVI der Schweizer Wirtschaft «grossen Schaden» zufügen würde. Gleichzeitig gehen aber 40% davon aus, dass sie angenommen werden könnte.

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