Unternehmen / Ausland

Viel Fantasie für Liftbauer

Die Abspaltung von ThyssenKrupp Elevator sorgt für Dynamik.

Der Plan von ThyssenKrupp, die Aufzugssparte abzustossen, beschäftigt die Branche mehr und mehr. Der finnische Anbieter Kone hat in der abgelaufenen Woche sein Interesse bekräftigt. «Die Situation bei ThyssenKrupp ist sehr interessant für uns. Die Aufzugssparte würde perfekt zu Kone passen», sagte CEO Henrik Ehrnrooth gemäss Reuters in einem Interview der «Rheinischen Post». Die Geschäfte würden sich perfekt ergänzen, sagte Ehrnrooth weiter. Es liessen sich Einsparungen erzielen. Zu wettbewerblichen Fragen meinte er, ein Zusammenschluss sei aus kartellrechtlicher Sicht möglich.

Zuvor hatte ThyssenKrupp erklärt, zweigleisig vorgehen zu wollen. Neben der Vorbereitung des Börsengangs würden Interessensbekundungen potenzieller Interessenten geprüft. Gemäss Reuters hat ThyssenKrupp auch mehrere Aufzugs- und Rolltreppenhersteller und Finanzinvestoren angegangen. Kontaktiert worden seien Kone, Schindler, die zum US-Konzern United Technologies gehörende Otis sowie Hitachi auf der einen Seite und KKR, Bain, Advent, CVC, EQT, Blackstone, Partner Group und Apollo auf der anderen. Antworten würden binnen zweier Wochen erwartet, heisst es. Anfangs hatte ThyssenKrupp einen Börsengang der Tochter noch favorisiert.

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