Unternehmen / Gesundheit

In T-Zellen liegt die Zukunft der Onkologie

Bei Krebsmedikamenten dominieren zurzeit die Immuntherapien. Auch andere Ansätze machen Fortschritte.

Die grossen Pharmakonzerne sehen in der Onkologie einen zentralen Pfeiler für künftigen Erfolg. Davon zeugen Übernahmen wie die vor wenigen Tagen von Immunomedics durch Gilead für 21 Mrd. $. Der Markt für Krebsmedikamente hat gemäss dem auf die Pharmabranche spezialisierten Datenanalyse-Anbieter Evaluate im vergangenen Jahr 145 Mrd. $ erreicht. Bis 2026 soll er sich auf über 300 Mrd. $ mehr als verdoppeln. Zwei Drittel der Verkäufe würden demnach Immuntherapien generieren. 

Otello Stampacchia von Omega Funds aus Boston, die in Genf eine Niederlassung betreibt und unter anderem in Onkologie-Unternehmen investiert, verweist auf die grossen Fortschritte. «Bis vor Kurzem haben nur 5% Lungenkrebspatienten fünf Jahre oder länger überlebt, heute sind es 25 bis 30%.» Den Erfolg haben verbesserte Immuntherapien ermöglicht, allen voran die Entdeckung der Checkpoint-Inhibitoren (PD1- und PD-L1-Inhibitoren). 

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