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Vier Erfolgsregeln für die Jagd nach der Dividende

Dividenden sind in Zeiten negativer Zinsen begehrt. Was Anleger beachten müssen.

Stefan Krähenbühl

Für Aktionäre steht die schönste Zeit des Jahres vor der Tür: die Dividen­densaison. In Zeiten negativer Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheiten sind die jährlichen Gewinnausschüttungen ein willkommener Anker für eine sichere ­Rendite. Jedoch: Garantiert sind die Ausschüttungen nicht. Wer die Dividende zum Teil der Anlagestrategie macht, ist deshalb gut beraten, sich an ein paar Grundsätze zu halten.

Rendite ist wichtig, aber nicht alles

Eine hohe Dividendenrendite ist keine Seltenheit. Gemessen an der jüngsten Ausschüttung rentieren 57 Schweizer Aktien mit mehr als  3%, 28 gar mit mehr als 4%. In Zeiten negativer Renditen für Bundesanleihen kann sich das sehen lassen. Doch der Wert kann trügerisch sein. Eine hohe Dividendenrendite fusst nicht selten auf einem berechtigten Rücksetzer des Aktienkurses. Bricht der Kurs einer Aktie mit 3% Rendite beispielsweise von 100 auf 80 Fr. ein, was im Coronajahr nicht selten zu beobachten war, steigt die Rendite auf 3,6%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Christoph Saetteli 20.02.2021 - 09:35
Eine 100% Ausschüttung des Gewinns bedeutet dass der gesamte Gewinn als Einkommen zu versteuern ist, und im Übrigen die Substanz der Unternehmung geschwächt wird. Für reife Unternehmen mit tiefer Kapitalbindung und zu hohen thesaurierten Mitteln mag dass angehen, aber eine Zukunftsstrategie sieht anders aus. Beim Verkauf vor Dividendenabgang, und Rückkauf unmittelbar danach, wenn wiederholt und systematisch vorgenommen könnte möglicherweise als… Weiterlesen »