Unternehmen / Gesundheit

Vifor-CEO: «Wir haben uns auch ganz klar verschätzt»­­

Stefan Schulze, neuer CEO von Vifor Pharma, sagt im Interview, wo das Unternehmen steht und wo er es hinführen will.

Vifor Pharma hat im ersten Halbjahr 2020 den Umsatz nur noch 1% gesteigert. Stefan Schulze, der im Mai Etienne Jornod an der operativen Spitze abgelöst hat, sieht sich aufgrund der Coronakrise gezwungen, vorerst kleinere Brötchen zu backen. Der Umsatz soll dieses Jahr statt 10% in Lokalwährungen noch 5% zulegen, der Kernbetriebsgewinn 20%. Zuvor hatte Vifor mit 25% gerechnet.   

Herr Schulze, Sie haben die Führung mitten in der Coronakrise übernommen. Was war die grösste Herausforderung?
Die Pandemie war sicher eine der grössten Herausforderungen. Wir haben hohe Ansprüche an unsere soziale Verantwortung. Das heisst zum einen, dass wir Patienten mit den für sie nötigen Medikamenten auch in Krisenzeiten beliefern wollen. Zum anderen, dass wir die Patienten­sicherheit etwa dadurch gewährleistet ­haben, dass wir die Rekrutierung für die Diamond-Studie frühzeitig unterbrochen haben. Denn in dieser Phase sind viele ­Besuche in den Kliniken nötig. Und wir haben die Sicherheit der Mitarbeitenden gewährleistet, die täglich in den Produktionsstätten und Logistikzentren arbeiten.  Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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