Unternehmen / Gesundheit

Vifor erleidet Rückschlag

Vifor Pharma und Fresenius Medical Care erreichen zusammen mit ChemoCentryx die Studienziele nicht.

(AWP/RB) Das Gemeinschaftsunternehmen zwischen Vifor Pharma und Fresenius Medical Care, VFMCRP, hat zusammen mit seinem Partner ChemoCentryx eine Forschungsschlappe erlitten. So seien in der Phase-II-Studie Lumina-1 die Ziele nicht erreicht worden, gaben die beiden Gesellschaften in einer gemeinsamen Medienmitteilung am Montag bekannt.

In der Studie wurden Patienten mit der seltenen Nierenerkrankung primäre fokale segmentale Glomerulosklerose (FSGS) behandelt. Sie erhielten den oral verabreichten selektiven Inhibitor CCX140. Die Daten zeigen, dass die Behandlung nicht zu einer signifikanten Verringerung der Proteinurie geführt hat.

Mit Rückschlägen wie diesem muss in der Medikamentenentwicklung immer gerechnet werden. Angesichts der mittlerweile recht breiten Produktpalette und der Entwicklungspipeline von Vifor sollte der Aktienkurs deswegen aber nicht allzu sehr leiden. Da der Wirkstoff erst in Phase II war, enthielten die Analystenmodelle einen nur geringen Umsatz.

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