Unternehmen / Gesundheit

Vifor klont ihr Erfolgs-Joint-Venture für China

Analyse | Ein neues Partnerschaftsunternehmen mit Fresenius soll zunächst die Eisenpräparate vertreiben. Für Executive Chairman Jornod ist das nur der erste Schritt.

Vifor Pharma macht den erwarteten Schritt nach China. Wie angekündigt geht die Pharmagesellschaft dafür eine Partnerschaft mit einem im Markt etablierten westlichen Spezialisten ein. Sie gründet mit Fresenius Kabi ein Gemeinschaftsunternehmen. Die Schweizer sollen einen Anteil von 55% halten und ihr Portfolio an intravenös verabreichten Produkten gegen Eisenmangel einbringen. Die Deutschen sind mit 45% beteiligt und verantwortlich für die Vermarktung.

Ursprünglich wollte Vifor den Partner bis Ende des vergangenen Jahres präsentieren. Das nun mit leichter Verzögerung lancierte Gemeinschaftsprojekt ist eine Art Klon von Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (VFMCRP). Dort herrscht das gleiche Beteiligungsverhältnis von 55 zu 45%. Es ermöglichte Vifor ab 2010 privilegierten Zugang zu mehr als 4000 Dialysezentren von Fresenius Medical Care (FMC) in mehr als fünfzig Ländern.

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