Unternehmen / Gesundheit

Die Pandemie bremst Vifor stärker als befürchtet

Analyse | Das starke Wachstum des Pharmaunternehmens kommt fast zum Stillstand. Der operative Gewinn klettert aber munter weiter.

Vifors erste Jahreshälfte 2020 ist durch diverse Sonderfaktoren geprägt. Der grösste ist natürlich die Covid-19-Krise: Nicht lebenswichtige Behandlungen wurden zurückgestellt, einige der wichtigsten Produkte haben mehr gelitten als es die Analysten im Schnitt erwartet hatten. Der Umsatz von 922,5 Mio. Fr. liegt 12 Mio. unter der AWP-Konsensschätzung. Es entspricht noch einem Wachstum von 1% im Vergleich mit der Vorjahresperiode (4,3% in lokalen Währungen).

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda (vor Steuern und Abschreibungen) liegt hingegen mit einem Plus von knapp 20% auf 305 Mio. Fr.  höher als erwartet (AWP-Konsens 286,5 Mio.), wofür ebenfalls ein Sonderfaktor verantwortlich war. Der übrige Ertrag war mit 43 Mio. Fr. über Erwarten gross, unter anderem dank dem Verkauf eines Produkts in Spanien. Unter dem Strich bleibt wegen eines Abschreibers auf das gescheiterte Produkt CCX140 von 56 Mio. Fr. weniger als vorgängig geschätzt worden war.

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