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Volkswagen steckt Dieselgate weg

Der deutsche Autobauer konnte seinen Gewinn im Vorjahr steigern und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.

(Reuters) Volkswagen (VOW 162.75 -0.09%) hat den Gewinn 2018 trotz Belastungen durch die Dieselkrise gesteigert und hebt die Dividende an. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten kletterte auf 17,1 Mrd. €, wie die Wolfsburger am Freitag nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilten. Im Vorjahr hatten 17,0 Mrd. zu Buche gestanden. Analysten hatten dieses Mal im Schnitt mit einem etwas niedrigeren Betriebsgewinn gerechnet.

Die Rendite lag bei 7,3% (Vorjahr: 7,4%) am oberen Ende der von Volkswagen prognostizierten Spanne von 6,5 bis 7,5%. Der Konzernumsatz kletterte um 6,3 Mrd. auf 235,8 Mrd. Euro. Weltweit lieferte Volkswagen 10,8 Mio.Fahrzeuge an Kunden aus, ein leichtes Plus zum Vorjahr.

Die Stammaktionäre, darunter als grösste die Familien Porsche und Piech, das Land Niedersachsen und das Emirat Katar, sollen eine Dividende von 4,80 Euro je Aktie erhalten. An die Vorzugsaktionäre sollen 4,86 Euro je Anteilschein fliessen. Für 2017 waren es jeweils 90 Cent mehr.

Für das laufende Jahr stellte der weltgrösste Autobauer moderat steigende Auslieferungen in Aussicht. Der Konzern steckt derzeit viele Milliarden Euro in den Bau von Elektroautos sowie die Entwicklung selbstfahrender Autos und neuer Mobilitätsdienste.

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