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Volvo Cars plant bei IPO Einnahmen von bis zu 2,5 Mrd. €

Der chinesische Autokonzern Geely bringt seine schwedische Pkw-Tochter an die Stockholmer Börse. Geplant ist die Ausgabe von 367,6 bis 471,7 Mio. neuen Aktien.

(AWP) Der zum chinesischen Geely-Konzern gehörende schwedische Autobauer Volvo (VOLV A 209.10 0%) Cars will bei seinem Börsengang brutto umgerechnet bis zu 2,5 Mrd. € einnehmen. Der Konzern plant laut einer Mitteilung vom Montag die Ausgabe von 367,6 bis 471,7 Mio. neuen Aktien zu einem Preis von 53 bis 68 schwedischen Kronen. Jeweils in der Mitte der Spanne entspricht das Bruttoeinnahmen von rund 25 Mrd. Kronen. Der genaue Preis soll dann am oder um den 27. Oktober herum bekannt gegeben werden. Ein Teil der Aktien geht an verschiedene Fonds, die Ankeraktionäre werden sollen – also langfristig engagiert bleiben.

Bei entsprechender Nachfrage gebe es noch eine Mehrzuteilungsoption durch Geely (175 2.73 -6.79%) von bis zu 70,8 Mio. Aktien, hiess es weiter. Zudem könnte Geely selbst bis zu weiteren 94,3 Mio. Papiere verkaufen. Insgesamt könnten damit bis zu knapp 637 Mio. Volvo-Cars-Aktien auf den Markt kommen, was gut einem Fünftel aller Papiere entsprechen würde.

Bestenfalls verspricht sich Volvo Cars eine Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 20 Mrd. €. Zum Vergleich: Die deutschen Autobauer BMW (BMW 85.51 -6.17%) , Daimler (DAI 83.16 -5.91%) und Volkswagen (VOW3 163.94 -4.89%) bringen mit 57 bis 122 Mrd. € deutlich mehr auf die Börsenwaage.

Die Chinesen von Geely hatten Volvo Cars 2010 für 1,8 Mrd. $ vom US-Autokonzern Ford (F 10.01 +1.62%) übernommen. Der Autobauer Volvo Cars ist seit Jahrzehnten vom schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo AB getrennt, an dem Geely allerdings auch beteiligt ist. Geely-Eigentümer Li Shufu ist auch grösster Einzelaktionär des deutschen Daimler-Konzerns mit einem Anteil von rund 9,7 Prozent.

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