Unternehmen / Ausland

Vom Börsenstar zum Prügelknaben und zurück?

AstraZenecas Aktien haben unter den Rückschlägen beim Coronaimpfstoff gelitten. Das Pharmaunternehmen bietet aber rosige Wachstumsaussichten.

Die Liste der Fehltritte mit dem Coronaimpfstoff, den AstraZeneca zusammen mit der Universität Oxford entwickelt, ist lang. In den USA war die Phase-III-Studie fast sieben Wochen lang unterbrochen. Eine Teilnehmerin an der britischen Studie hatte eine schwere Entzündung des Rückenmarks entwickelt.

Ein Zusammenhang mit dem Impfstoff konnte nicht nachgewiesen werden, doch der Schaden war angerichtet. In der britischen Studie, für die die Universität Oxford verantwortlich war, unterliefen Dosierungsfehler. Hinzu kamen unterschiedliche Vakzinstärken von zwei Auftragsherstellern und Produktionsverzögerungen. Einige Studienteilnehmer mussten deshalb bis zu zwölf Wochen auf die zweite Dosis warten, statt der vorgesehenen vier Wochen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?