Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Historische Währungsunionen
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Von Sardiniens Lira zum nordirischen Pfund

Den meisten Bundesstaaten liegen währungspolitische Einigungsprozesse zugrunde.

Die Geschichte zeigt, dass Währungsunionen früher oder später in raues Fahrwasser geraten, weil die Mitgliedländer ihre Finanz- und Wirtschaftspolitik nicht ausreichend aufeinander abstimmen. Das ist auch eines der Hauptprobleme in der gegenwärtigen Eurozone. Selbst Meilenstein-Projekte der Integration wie die Europäische Bankenunion, die als unverzichtbare Lehre aus der Finanz- und Schuldenkrise in Angriff genommen wurde, kommen nicht voran, weil die Mitgliedstaaten sich bei den Einzelschritten nicht einigen können.

Dieses Problem ist ein grundsätzliches. Es lässt sich logischerweise nur überwinden, wenn eine Währungsunion nicht aus zahlreichen Regierungen besteht, sondern einer Zentralbank nur eine Regierung gegenübersteht. Es handelt sich um die stabilste Form der Integration. Das belegen die folgenden Beispiele nationaler Währungsunionen.

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