Märkte / Devisen

Von wegen digitales Gold

Im Gegensatz zu Gold sind Kryptowährungen keine sichere Wertaufbewahrung. Denn das Einzige, was sicher ist, ist ihre Volatilität.

Ein Reiz von Kryptowährungen wie Bitcoin ist deren beschränktes Angebot. Anders als Papiergeld kann das digitale Geld nicht durch die Zentral- und Geschäftsbanken aus dem Nichts heraus geschaffen werden. Das Schürfen neuer Coins ist teuer und erfordert immer mehr Rechenleistung. Die maximale Menge an Bitcoin zum Beispiel ist auf 21 Mio. festgelegt, zurzeit sind 18,7 Mio. im Umlauf.

Deshalb wird Bitcoin auch als «digitales Gold» bezeichnet. Und er lockt technologieaffine Investoren an, die dem modernen Geldsystem kritisch gegenüberstehen. Diese Furcht war im vergangenen Sommer besonders gross, als sich die Zentralbanken und Regierungen weltweit mit Rettungspaketen überboten und die Geldmenge nach oben schnellte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?