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Vontobel erhöht Kundenvermögen

Die Privatbank hat ihre Vermögensbasis im dritten Quartal weiter gesteigert. Die Ziele bestätigt sie.

(AWP/SK) Die Bank Vontobel (VONN 46.7 -7.34%) hat ihre Vermögensbasis im dritten Quartal 2019 weiter gesteigert. Die betreuten Kundengelder erhöhten sich per Ende September auf 217,1 Mrd. Fr. (Ende Juni: 213 Mrd.) und erreichten damit einen neuen Höchststand, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Die betreuten Kundenvermögen, die unter anderem auch noch die strukturierten Produkte und die Zinsinstrumente umfassen, hätten sowohl im Combined Wealth Management als auch im Asset Management von der allgemeinen Marktentwicklung, vor allem aber auch von der guten Performance der Investitionsstrategien profitiert, heisst es weiter.

Vor allem das Asset Management setzte im dritten Quartal seinen Wachstumskurs fort. Es betreute zum Ende des Quartals Kundenvermögen von insgesamt 131,9 Mrd., nach 117,5 Mrd. per Ende 2018. Das Nettoneugeldwachstum lag mit 14% (annualisiert) erneut deutlich über der angestrebten Bandbreite von 4 bis 6%. Das Wachstum wurde den Angaben zufolge vor allem durch die Fixed-Income-Boutique, inklusive TwentyFour Asset Management, sowie Multi Asset und Sustainable & Thematic Investing getrieben.

Das Combined Wealth Management betreute per Ende September Kundenvermögen von 73,6 Mrd., nach 67,2 Mrd. Ende 2018. Das Nettoneugeldwachstum lag allerdings in den ersten neun Monaten unter dem Zielkorridor von 4 bis 6%. Das Neugeldwachstum habe sich auch im abgelaufenen Quartal nicht beschleunigt. So lag das Nettoneugeld im Combined Wealth Management im dritten Quartal bei –0,2 Mrd.

Schon nach dem ersten Semester musste Vontobel für die Sparte eine Neugeldentwicklung von dünnen +0,9% vermelden. Ungeachtet dessen hält sie an den Wachstumszielen fest. Für die weitere Entwicklung des Combined Wealth Management ist entscheidend, wie stark es von der übernommenen Notenstein La Roche profitieren kann. Vontobel hatte Mitte Jahr erklärt, die Integration der Bank im zweiten Semester abschliessen zu wollen. Ausserdem erhofft man sich Unterstützung von der Vermarktung der Vermögensverwaltungs-App Volt.

Ergebnis im Rahmen der Erwartungen

Financial Products spürte auch im dritten Quartal die allgemeine Zurückhaltung der Investoren. Darüber hinaus habe der Trend zu tiefermargigen Produkten angehalten. Im Gegensatz zu 2018, mit dem transaktionsstarken ersten Halbjahr, habe es in diesem Jahr bislang keine Phase gegeben, die sich positiv auf die Ertragskraft von Financial Products auswirken konnte, heisst es weiter.

Insgesamt habe Vontobel in den ersten neun Monaten ein respektables Ergebnis erzielt, das über dem des Vergleichszeitraums 2018 liege. Das Resultat entspreche den Erwartungen vor dem Hintergrund eines zunehmend verunsicherten Marktumfeldes, so Vontobel weiter.

Im Weiteren bezeichnet die Bank das Aufwand-Ertrags-Verhältnis, das wie zur Jahresmitte etwas über der Zielmarke 2020 lag, als zufriedenstellend. Gleichzeitig liege die Eigenkapitalrendite über der Zielgrösse 2020. Vor diesem Hintergrund bestätigt die Bank die Wachstumsziele 2020.

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