Unternehmen / Finanz

Vontobel macht gemeinsame Sache mit Yapeal

Yapeal erhält Investition der Bank Vontobel. Das Start-up will mit seinem digitalen Angebot den etablierten Banken Kunden streitig machen.

Das Fintech-Unternehmen Yapeal ist diese Woche in der Schweiz an den Markt gegangen. Zum offiziellen Start hat Von­tobel dem Start-up eine Investition im niedrigen einstelligen Millionenbereich zugesagt, wie die Unternehmen entsprechende Informationen von «Finanz und Wirtschaft» bestätigt haben. Die Neobank Yapeal will mit Kostentransparenz und einem schlanken, digitalen Angebot den alteingesessenen Banken die Mehrheit der Schweizer Kunden streitig machen, die weder ein grosses Vermögen noch komplexe Anlagebedürfnisse haben. Um das angestrebte Wachstum zu finanzieren, plant Yapeal demnächst eine weitere Finanzierungsrunde.

Vontobel machte 2019 265,1 Mio. Fr. Gewinn. Der Preis der Beteiligung reisst also kein Loch in die Kasse. Dennoch ist der Einstieg bei Yapeal bedeutsam: CEO Zeno Staub baut die Bank nach dem Vorbild junger Technologiefirmen wie Yapeal um. «Unser Ziel ist es, die Vontobel-Kompetenzen direkt oder über Ökosysteme an breitere Bedarfsgruppen zu bringen», sagt Vontobel-Manager Cyrill Steinebrunner. «Wir wollen die Beteiligung nutzen, um Zugang zu Technologien für ein verbessertes Kundenerlebnis zu erhalten.»

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare