Unternehmen / Finanz

Vontobel-Präsident: «Habe nicht den Anspruch, Scheidt zu ersetzen»

Andreas Utermann, neuer Verwaltungsratspräsident von Vontobel, setzt strategisch auf Kontinuität und sieht die Inflation als das dominierende Thema in der Vermögensverwaltung.

Die Ära von Herbert Scheidt als Präsident der Privatbank Vontobel ist nach zwei erfolgreichen Dekaden zu Ende gegangen. Sein Nachfolger, der Deutsch-Brite Andreas Utermann, ist international eine grosse Nummer, aber in der Schweiz ein Unbekannter. Im Gespräch mit FuW erörtert der neue Präsident seine strategischen Prioritäten für Vontobel, die Auswirkungen der Inflation und die Probleme des hybriden Arbeitens.

Herr Utermann, Vontobel ist erfolgreich unterwegs. Braucht es strategische Anpassungen, um es weiterhin zu sein?
Unsere vier Standbeine Vermögensverwaltung, Asset Management, das Geschäft mit strukturieren Produkten und unsere digitalen Plattformen sind die richtigen. Es geht darum, je nach Marktumfeld Akzente zu setzen. So ist im Moment die Nachfrage von in der Schweiz ansässigen Privatkunden und Institutionellen Kunden sehr gross. Hier ist angesichts der herrschenden geopolitischen Unsicherheit hohes Wachstum zu erwarten.

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