Unternehmen / Schweiz

Diese Unternehmen stehen 2022 vor Herausforderungen

«Finanz und Wirtschaft» zeigt im dritten Teil der Serie «Spotlight 2022» Schweizer Unternehmen, die zu kämpfen haben.

Ob es, wie im Fall von Cembra, 2021 zu einem heftigen Rückschlag kam, oder ob schon länger der Wurm drin ist, wie etwa bei Credit Suisse: Einige Schweizer Unternehmen sind im neuen Jahr über die ohnehin schwierigen Rahmenbedingungen hinaus gefordert. «Finanz und Wirtschaft» zeigt, wie ihre Chancen stehen.


Die Cembra-Story steht


Die Ausgangslage Der Schock, den der Verlust der Migros als grösster Kreditkartenkundin ausgelöst hat, ist langsam verdaut, aber noch nicht überwunden. Mit der Vorstellung einer neuen Strategie hat CEO Holger Laubenthal im Dezember den Weg nach vorne gewiesen. Einerseits sollen gezielte Massnahmen ergriffen werden, um einen Grossteil der 850 000 Cumulus-Kunden und des Gewinns zu halten, was mitunter mit einem neuen Kreditkartenprodukt gelingen soll. Andererseits werden neue Partnerschaften eingegangen und bestehende ausgebaut. Daneben plant Cembra, im grossen Stil in Digitalisierung zu investieren, was Kosten sparen soll. Und zuletzt will Laubenthal das in der Schweiz wenige bearbeitete Geschäftsfeld «Buy Now, Pay Later» erschliessen. Der Markt traut diesen Plänen noch nicht. Der Aktienkurs konnte sich seit dem Migros-Schock kaum erholen..

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