Unternehmen / Schweiz

Vor Herausforderungen: die Verlierer 2021

So manches Schweizer Unternehmen kämpft nicht nur mit der Coronapandemie, vor allem selbst verursachte Probleme machen ihm zu schaffen.

Die Coronapandemie und der damit einhergehenden gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schaden ist nur ein Problem, mindestens so schwer wiegen bei vielen Schweizer Unternehmen hausgemachte Herausforderungen. Die «Finanz und Wirtschaft» beleuchtet mögliche Verlierer 2021.


Swiss Re gefordert


Die Ausgangslage Im April übernimmt UBS-Ex-Chef Sergio Ermotti im Verwaltungsrat das Präsidium. Walter Kielholz tritt nach mehr als zwanzig Jahren des Wirkens auf Spitzenpositionen im globalen Versicherungskonzern ab. Die letzten Jahre seiner Ära verliefen nicht nach seinem Gusto. Die zur Diversifikation des Rückversicherungsgeschäfts aufgebauten Bereiche verpassten es, die in den Kernaktivitäten typischen Ergebnisschwankungen wirkungsvoll zu glätten. So steckt das Direktgeschäft mit Grossunternehmen und Multis seit mehreren Jahren im Minus. Das Management hat deshalb beschlossen, die Sparte Corporate Solutions zu sanieren. Ihr wird anstelle raschen Wachstums nun eine redimensionierte, selektive Tätigkeit vorgegeben. Auch die Sparte ReAssure blieb unergiebig. Sie administriert Bestände britischer Lebenspolicen, die Swiss Re abgabewilligen Versicherern abgekauft hatte. Der Plan einer Separatkotierung an der Londoner Börse scheiterte, weshalb ReAssure 2020 an den britischen Wettbewerber Phoenix Group veräussert wurde. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?