Märkte / Anleihen

Vorsichtige US-Notenbank stützt Schwellenländeranleihen

Wegen ihrer guten Performance haben Emerging Market Bonds nur wenig Puffer gegen negative Überraschungen. Das bereitet Sorgen.

Es war bisher ein gutes Jahr für Anleihen aus Emerging Markets. Doch es bestehen Zweifel, ob dies so weitergeht. Bonds von Schwellenländern in lokaler Währung legten seit Anfang Jahr 8% zu und Anleihen, die in harter Währung notiert sind, gar fast 9%. Die Anlageklasse profitiert von niedrigen Zinsen in den Industrieländern, wenig Sorgen um das Wirtschaftswachstum und der Sorglosigkeit der Anleger.

So ist die Zinsdifferenz von Dollar-Schwellenländeranleihen zu US-Staatsanleihen stetig gesunken. Im Frühjahr 2016 lag die Rendite in Emerging Markets 3,7 Prozentpunkte höher – jetzt sind es nur noch 2,1 Prozentpunkte. Bei den Anleihen in lokaler Währung profitierten Anleger von einer Erholung der Wechselkurse. Wer weiter auf diese Entwicklung setzt, könnte enttäuscht werden. Benjamin Robins, Portfoliospezialist beim Fondshaus T. Rowe Price, erklärt im Gespräch mit FuW: «Die Risikoaufschläge scheinen auf einem fairen Wert angekommen zu sein.»

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