Die neue Gesundheitsgefahr schwächt das schweizerische System der beruflichen Vorsorge. Die leicht erhöhte Zahl von Sterbefällen werde zwar die Ausgabenseite von AHV und Pensionskassen nicht dauerhaft belasten, beruhigt UBS-Öko­nomin Jackie Bauer in einer aktuellen Analyse. Doch schlimmer sei der zeitweilige Wirtschaftsstillstand. Er vermindere die Beschäftigung wie auch die daraus ­entstehenden Einzahlungen in die Vorsorge sowie den Ertrag und den Wert der gesparten Altersvermögen.

Die Sammelpensionskassen von Swiss Life für die Mitarbeitenden von mehr als 44 000 Firmen sind die schweizweit grössten Vorsorgeträger. Investmentchef Stefan Mächler berichtet «Finanz und Wirtschaft», das Aktienportfolio sei vor der Baisse schon mit Derivaten teilweise abgesichert worden: «Die Solvenz von Swiss Life steht auch nach den Verwerfungen am Finanzmarkt bei rund 175%.» Die Mindestvorgabe der Finanzmarktaufsicht Finma liegt auf 100%.

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