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VP Bank verdient mehr

Wie zuvor angekündigt verzeichnet die Liechtensteiner Bank einen höheren Halbjahresgewinn. Zudem steigert sie die Kundenvermögen weiter.

(AWP) Die VP Bank hat in den ersten sechs Monaten 2019 mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Zudem betreute das Institut mehr Kundenvermögen. Die Bank stellt sich allerdings auf ein anspruchsvolleres Marktumfeld ein.

Der Gewinn stieg um 20,5% auf 35,3 Mio. Fr., wie die Liechtensteiner Bankengruppe am Dienstag mitteilte. Grund für diesen Anstieg war ein um 10% höherer Geschäftsertrag von 162,7 Mio. Fr. Dabei steuerte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft 54,6 Mio. Fr. und damit 0,7% weniger als im Vorjahr bei.

Der Handelserfolg stieg dafür um 12% auf 29,3 Mio. Fr. und der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 4,3% auf 67 Mio. Fr. Vor allem aber verzeichnete das Institut auf den Finanzanlagen einen Überschuss von 11,4 Mio. Fr., nach einem Plus von nur 0,9 Mio. Fr. im Vorjahr.

Gleichzeitig stieg der Geschäftsaufwand mit plus 6,2% auf 122,7 Mio. Fr. moderater als der Ertrag. Während die Personalkosten aufgrund von Wachstumsinitiativen um 11% auf 82,4 Mio. Fr. stieg, sank der Sachaufwand infolge der Umstellung auf IFRS 16 um 2,1% auf 29,3 Mio. Fr.

Die Cost/Income Ratio betrug damit 68,6% nach 70,3% im Vorjahr. Mit einem Tier 1 Ratio von 19,7% verfüge die VP Bank über starke Eigenkapitalbasis. Dies werde es der Bank erlauben, im Konsolidierungsprozess des Sektors eine aktive Rolle wahrzunehmen.

Es war ein Gewinnplus mit Ansage: Bereits Mitte Juli hatte die Bank einen Gewinnanstieg in dieser Grössenordnung in Aussicht gestellt.

Kundenvermögen steigen weiter

Die betreuten Kundenvermögen der VP Bank Gruppe beliefen sich per 30. Juni 2019 auf 45,6 Mrd. Fr. nach 41,5 Mrd. per Ende 2018, nicht zuletzt auch dank einer sehr positiven Marktperformance. Zudem flossen der VP Bank im Halbjahr flossen Kundengelder von netto 1,2 Mrd. zu (VJ +0,6 Mrd.).
Die Bilanzsumme erhöhte sich derweil im Vergleich zum Jahresende um 5,4% auf 13,1 Mrd. Fr.

Ferner legt mit dem heutigen Tag Florian Marxer sein Verwaltungsratsmandat nieder. Der Vertreter der Marxer Stiftung für Bank- und Unternehmenswerte macht dafür den zeitlichen Mehraufwand bei seinen anderen Aufgaben verantwortlich. Die Stiftung werde an der kommenden Generalversammlung einen anderen Kandidaten nominieren.

Im Ausblick auf das zweite Halbjahr gibt das Institut keine konkreten Ziele bekannt. Die Aussichten für die europäische Konjunktur hätten sich zuletzt aber merklich eingetrübt. Die Gruppe sieht sich jedoch strategisch «bestens aufgestellt» und verfüge durch ihre hohe Eigenmittelausstattung über eine gute Basis, um auch für ein das bevorstehende anspruchsvollere Marktumfeld bestens gerüstet zu sein, erklärte die Bank abschliessend.

Die komplette Historie zu VP Bank finden Sie hier. »

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