Unternehmen / Finanz

VP Bank wird Dividende kürzen

Analyse | Bei der Liechtensteiner Bankengruppe hat eine Wertberichtigung auf einen Einzelkredit Folgen – trotz operativ gutem Resultat.

Thomas Meier, der Verwaltungsratspräsident der VP Bank, machte an der Medien-und Analystenkonferenz deutlich, dass eine unveränderte Dividende für dieses Jahr nicht in Frage kommt. «Unsere Politik ist es, 40% des Nettogewinns an die Ak­tionäre weiterzugeben», erklärte er. Der Rückschlag von 20 Mio. Fr. im Zusam­menhang mit der Einzelwertberichtigung eines Lombardkredits am Standort Luxemburg liess den Halbjahresgewinn der VP-Bank-Gruppe von 35 auf 14 Mio. Fr. einbrechen. Eine Dividende von erneut 5.50 Fr. liegt gemäss Meier nicht drin.

Die Basis der Ausschüttungen, hiess es im Frühjahr an der Generalversammlung der VP, bilde die vom Verwaltungsrat ­definierte Dividendenpolitik. Sie habe das Ziel, «unter Beibehaltung einer kon­stanten Dividendenentwicklung vom ­erwirtschafteten Konzerngewinn 40 bis 60% an die Aktionäre auszuschütten». Die aktuelle Dividende basiert auf dem Konzerngewinn von 73,5 Fr. Mio., und die Ausschüttungsquote betrug 45%.

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