Unternehmen / Ausland

Volkswagen tut nach wie vor Busse

Der deutsche Bundesgerichtshof sieht eine sittenwidrige Schädigung von Volkswagen gegenüber einem Kunden.

Der Dieselskandal ist für Volkswagen auch bald fünf Jahre nach dem Auffliegen noch nicht ausgestanden. Der Bundes­gerichtshof (BGH) hat am Montag ein Urteil ­bestätigt, in dem einem Kläger Schadenersatz für sein Fahrzeug zugesprochen worden war. Der Entscheid des obersten Gerichts in Deutschland ist für viele weitere Einzelkläger von Be­deutung: Er schafft in bundesweit rund 60’000 hängigen Fällen Klarheit darüber, wie wesentliche Grundfragen in den ­Verfahren zu handhaben sind.

Grundsätzlich steht Klägern demnach ein Schadenersatz zu, wenn auch kein vollständiger. Nach dem BGH-Urteil ist wie schon im vorinstanzlichen Entscheid ­jeweils eine sogenannte Nutzungsentschädigung in Abzug zu bringen. Wird also einem Fahrzeug eine maximale Laufleistung von 300’000 km zugesprochen und hat es bereits 150’000 km zurückgelegt, reduziert sich der Schadenersatz auf die Hälfte des Neupreises.

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