Unternehmen / Finanz

Julius Bär: «Wachstum wie in Asien»

Julius-Bär-Chef Boris Collardi forciert die Expansion in Deutschland und lässt das ganze von Merrill Lynch übernommene europäische Geschäft über die Frankfurter Plattform abwickeln.

Monica Hegglin, Thomas Wyss

Während die grössere Credit Suisse das Messer ansetzt, um ihr Onshore-Geschäft in Deutschland zu rentabilisieren, setzt die kleinere Julius Bär gleichzeitig auf Expansion und auf Konzentration. Im Rahmen der Integration der ehemaligen Merrill-Lynch-Einheiten wird Frankfurt aufgewertet, indem Julius Bär das ganze übernommene Europageschäft dort buchen wird. Die Nutzung einer zentralen europäischen Buchungsplattform ist ein wichtiger Schritt, um die Rentabilität zu erhöhen. Die Übertragung des von der US-Bank im vergangenen Jahr akquirierten Geschäfts soll im September 2014 abgeschlossen sein.

Aber auch das innerdeutsche Geschäft steht bei den Bären im Fokus. Die Bank eröffnet eine neue Niederlassung in Mannheim. Obwohl der deutsche Vermögensverwaltungsmarkt insgesamt stagniert, verzeichnen die Bären in Deutschland «ein Wachstum wie in Asien», wie Boris Collardi im Gespräch mit der FuW erklärte.

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