Unternehmen / Technologie

Digitales Gold

IT-Konzerne machen mit unseren Daten ein Milliardengeschäft. Für Investoren birgt das Chancen, aber auch Risiken, wie das Fiasko von Facebook zeigt.

Es sind keine angenehmen Fragen, die Mark Zuckerberg diese Woche beantworten musste. Der Chef von Facebook hat sich während eines zweitägigen Hearings vor dem amerikanischen Kongress zwar bemüht, den Schaden im Debakel um missbrauchte Nutzerdaten zu begrenzen. Das Fiasko macht jedoch deutlich, dass sich das Archivieren und Auswerten unserer persönlichen Informationen längst zu einem Milliardengeschäft entwickelt hat, dessen Potenzial faszinierend und zugleich beängstigend ist.

«Fast jedes Unternehmen beschäftigt sich mit der Digitalisierung. Dadurch entstehen grosse Datenmengen, die sich zu verschiedensten Zwecken nutzen lassen: von der Entwicklung neuer Medikamente über das Erstellen von Nachfrageprognosen im Detailhandel bis hin zur Betrugsbekämpfung im Bankensektor», sagt Patric Märki, der für den Softwareanbieter SAS die Region Deutschland, Schweiz und Österreich leitet. Das US-Privatunternehmen, das auf die statistische Analyse grosser Datenvolumen spezialisiert ist, arbeitet denn auch mit Kunden aus allen Wirtschaftssegmenten zusammen. Zu denen, die Märki öffentlich nennen darf, zählen unter anderem Nestlé, Migros, Allianz sowie das Bundesamt für Statistik.

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