Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Anlagestrategien
Unternehmen / Schweiz

Währungen verlangen starke Nerven

Währungsrisiken werden oft unterschätzt. Sie kommen zum Risiko einer Anlage dazu und können die Rendite massgeblich beeinflussen.

Wer an der Börse Geld verdienen will, muss Risiken eingehen. Nicht immer sind sie auf den ersten Blick erkennbar. Währungsrisiken sind so ein Beispiel. Im vierten und letzten Teil der Serie über Anlagerisiken beleuchtet «Finanz und Wirtschaft», was Anleger beachten sollten, wenn sie in fremde Währungen investieren.

Viktor Vorsichtig erinnert sich gut an den 15. Januar 2015. Es war ein Donnerstag. Damals hat die Schweizerische Nationalbank den Euromindestkurs aufgehoben. Bis dahin hatte sie die europäische Einheitswährung bei 1.20 Fr. pro Euro gestützt und so den Franken systematisch geschwächt. Der freie Handel liess den Euro gegenüber dem Franken auf einen Schlag rund 20% absacken. Damit wurden Produkte aus dem Euroraum für Schweizer Kunden 20% günstiger, diejenigen aus der Schweiz entsprechend teurer.

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