Unternehmen / Finanz

Walliser Kantonalbank schlägt sich wacker

Analyse | Trotz Pandemie und grosser Sonderposten konnte die WKB ihren Gewinn nahezu halten. Die Aussichten sind stabil.

Bei der Walliser Kantonalbank zeigte sich dasselbe Bild wie heuer schon bei vielen Kantonalbanken: Höhere Hypothekarforderungen stehen tieferen Einnahmen aus demselben Portfolio gegenüber. Die Staatsbank aus dem Bergkanton konnte sich allerdings aufgrund des starken Wachstums der Ausleihungen (+6,1%) besser halten als viele. Dank viel tieferer Zinskosten wuchs der wichtigste Ertragspfeiler unter dem Strich um 3,2%.

Die Bank profitierte zudem von zusätzlicher Aktivität der Kunden im Anlage- und Wertschriftengeschäft. Namentlich auch die eigenen Fonds des Instituts zogen neue Gelder an, was sich auch in den Gebühren niederschlug. Dass im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft trotzdem leicht weniger Ertrag generiert wurde, liegt unter anderem an der geringeren Nutzung von Bancomaten und daran, dass die Kundschaft auch kaum mehr Fremdwährungen kaufte und verkaufte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?