Unternehmen / Finanz

Walliser KB: effizient dank Kostensenkungen

Analyse | Die Bank hat sich in einem schwierigen Umfeld gut behauptet. Die Aktien sind teuer.

Die Walliser Kantonalbank hat 2018 trotz garstigem Umfeld mehr verdient. Der Gewinn kletterte 4,7% auf 67 Mio. Fr. Geholfen haben niedrigere Kosten und die Auflösung ausfallrisikobedingter Wertberichtigungen, denn das Niedrigzinsumfeld geht auch an den Wallisern nicht spurlos vorbei.

In ihrem Kernbereich, dem Zinsgeschäft, sank der erwirtschaftete Ertrag knapp 3% auf 184,6 Mio. Fr. Gestützt hat dieses Ergebnis das Wachstum bei den Hypothekarforderungen. Diese kletterten 5,1% auf 9,8 Mrd. Fr. Immerhin spiegelten sich die niedrigen Zinsen in einem reduzierten Zinsaufwand, dieser sank zwar über 13% auf 25,3 Mio. Fr., vermochte das Ertragsminus aber nicht wettzumachen. Nur weil das Institut ausfallrisikobedingte Wertberichtigungen auflöste, resultierte ein Netto-Zinsergebnis von 165,8 Mio. Fr, was 3,4% über dem Vorjahr liegt.

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