Märkte / Rohstoffe

Wann Gold und Silber wirklich helfen

Sind die Edelmetalle ein guter Inflationsschutz und ein sicherer Hafen in nervösen Zeiten? Eine FuW-Analyse zeigt, dass die Klischees nur bedingt stimmen.

Edelmetalle umgibt eine mysteriöse Aura. Über Jahrtausende und verschiedene Zivilisationen hinweg wurde ihnen ein hoher Wert zugeschrieben. Und selbst im Hype um digitale An­lageklassen wie Bitcoin haben sich Gold und Silber gut gehalten – im August hat der Goldpreis ein neues Höchst von über 2000 $ je Unze erreicht, Silber ist auf ein Siebenjahreshoch geklettert.

Doch in den vergangenen vier Monaten ging es mit Gold 10% bergab, Silber brach gar um 18% ein. Anleger sollten sich deshalb genau bewusst sein, auf welche Faktoren die Edelmetallpreise reagieren. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

John Feigl 16.12.2020 - 07:08

Ist das als Ergänzung zum Originalartikel von Jan Schwalbe „Starker Druck“ (4.12.2020) zu sehen? Besteht nun Klarheit über den Einfluss von Real– und Nominalrenditen auf den Goldpreis?

Frank Heiniger 16.12.2020 - 09:47

Sehr geehrter Herr Feigl
Besten Dank für Ihren Kommentar. Die beiden Artikel stehen in keinem Bezug zueinander.
Sie können versichert sein, dass wir hier bei der «Finanz und Wirtschaft» die Wechselwirkung der Real- und Nominalzinsentwicklung auf die Edelmetallpreise kennen. Beim Kommentar «Starker Druck» hatte sich leider in der ersten Version ein bedauerlicher Verschreiber eingeschlichen, für den wir uns nochmals entschuldigen.
Beste Grüsse,
Frank Heiniger