Märkte / Immobilien

So rechnen Immobilienkäufer richtig

Die sinkenden Hypothekarzinsen machen den Eigenheimkauf noch attraktiver. Die Zinskosten sind aber nur ein Baustein, auf den es beim Entscheid zwischen Mieten und Kaufen ankommt.

Peter Rohner und Alexander Trentin

Der Negativzins ist am Schweizer Immobilienmarkt angekommen. Die Zuger und die Graubündner Kantonalbank haben laut eigenen Angaben einzelnen institutionellen Kunden bereits Hypothekarkredite zu Null- oder Minuszinsen gewährt.

Geht es so weiter, ist die Gratishypothek für den privaten Hauskäufer nicht mehr weit. Noch mehr Mieter werden sich dann überlegen, eine Immobilie zu erwerben (zum Hypothenkenvergleich und zum individuellen Mieten-Kaufen-Vergleich). Schon jetzt seien die Käufer gegenüber den Mietern im Kostenvorteil, sagt UBS-Immobilienexperte Matthias Holzhey. Zehnjährige Festhypotheken werden bereits ab 0,6% angeboten. Für 1 Mio. Fr. bezahlt der Hypothekarnehmer dann 6000 Fr. Zins pro Jahr, läppische 500 Fr. im Monat. Als Mieter kommt man mit dieser Summe nicht weit.

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