Unternehmen / Schweiz

Warnung vor einer Kursblase bei Givaudan

Gemäss einem statistischen Modell zeigt die Kursentwicklung des Aromaherstellers eine hohe Wahrscheinlichkeit auf, sich in einer Preisblase zu befinden.

Die Schweizer Börse hat gemessen am Leitindex SMI seit Anfang Jahr über 17% zugelegt. Die gute Performance weckt bei Anlegern die Sorge, ob nicht einige Aktien zu hoch bewertet sind. Um das festzustellen, kann man Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder das Verhältnis aus Unternehmenswert und Ebitda verwenden. Oder man versucht, Übertreibungen anhand der Kursentwicklung zu erkennen.

Den zweiten Weg gehen ETH-Professor Didier Sornette und seine Mitarbeiter des Financial Crisis Observatory. Sie haben eine Methode entwickelt, anhand zu schnell steigender Aktienkurse die Wahrscheinlichkeit einer Preisblasenbildung zu ermitteln. Gemäss dem Kursverlauf bis Ende Juni schlägt der Blasenalarm bei acht Schweizer Titeln an, darunter Novartis, Givaudan, Geberit und Vifor Pharma.

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