Unternehmen / Industrie

Warum ABB ein Wintermärchen erlebt

Die Aktien des Technologiekonzerns haussieren seit Wochen. Die Erwartungen an den designierten CEO Björn Rosengren sind überrissen.

Vorfreude ist die schönste Freude. Das haben sich die Investoren gesagt, die in den vergangenen drei Monaten fleissig ABB-Aktien gekauft haben. Mit einem Plus von knapp 8% waren die Titel in den vergangenen vier Wochen gar die besten im SMI. Und seit Anfang September in schwedischen Medien von einer möglichen weiteren Divisions-­Abspaltung die Rede war, haben sich die Papiere fast ein Fünftel verteuert. Mit über 23 Fr. notieren ABB heute wieder auf dem Stand vom Frühjahr 2018.

Die Freude der Anleger hört auf einen Namen. Denn ABB bekommt einen neuen Konzernchef: «Die Amtsübernahme von Björn Rosengren rückt näher, das fördert Spekulationen», sagt Hampus Engellau, Analyst der schwedischen Handelsbanken. Rosengren wird im März 2020 nach einem Übergangsmonat Nachfolger von CEO Peter Voser. Dieser hatte die Konzernleitung im April ­interimistisch vom geschassten Ulrich Spiesshofer übernommen und wird sich künftig wieder auf das VR-Präsidium beschränken.

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