Märkte / Makro

Warum der Handelsstreit eskalieren muss

Die USA führen Zölle auf 200 Mrd. $ an chinesischen Importen ein. China wird dagegenhalten. Eine schnelle Verhandlungslösung ist unwahrscheinlich.

Nach Ankündigungen und Drohungen macht US-Präsident Donald Trump nun Ernst: Ab 24. September wird auf 200 Mrd. $ chinesische Importe ein Zoll von 10% fällig, für nächstes Jahr ist eine Anhebung auf 25% angekündigt. Falls China mit höheren Zöllen antwortet, wird als nächste Eskalationsstufe mit einer Abgabe auf zusätzliche 267 Mrd. $ an Einfuhren gedroht. Dann fielen so gut wie alle Einfuhren aus China in die USA unter die Zölle.

Dabei gab es noch am Wochenende die Hoffnung, dass US-Finanzminister Steven Mnuchin mit einer Einladung an den chinesischen Vizepremier Liu He neue Verhandlungen einleitet. Doch die Ankündigung der Zölle macht Verhandlungen unwahrscheinlich. Das «Wall Street Journal» zitiert einen Pekinger Beamten: «China wird nicht mit einer Pistole am Kopf verhandeln.»

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