Unternehmen / Industrie

Warum der verurteilte Poenina-CEO bleiben darf

Der Verwaltungsratspräsident des Gebäudetechnikers, Marco Syfrig, stellt sich hinter den verurteilten Jean Claude Bregy.

Poenina ist an der Börse unter Druck geraten und mit einem Abschlag von mehr als 6% in die Handelswoche gestartet. Die «SonntagsZeitung» hatte in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet, dass der CEO des Gebäudetechnikers, Jean Claude Bregy, schon im Juni wegen Gehilfenschaft zum gewerbsmässigen Betrug und mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilt worden ist. Poenina hat die Öffentlichkeit und ihre Aktionäre nach dem Urteil nicht über die Strafe für ihren Chef informiert. Verwaltungsratspräsident Marco Syfrig, der gleichzeitig Chef des geschädigten Unternehmens ist, stellte sich hinter den CEO von Poenina. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Kornelius Hug 10.08.2021 - 08:06

Poenina bleibt mit diesem CEO uninvestierbar.

Reza Vaziri 10.08.2021 - 10:16

sehe ich genau so

Christian Dreyer 10.08.2021 - 17:12

Ein weiteres Indiz dafür, dass Wirtschaftskriminalität in der Schweiz verbreitet immer noch als Kavaliersdelikt betrachtet wird.

Donat von Däniken 10.08.2021 - 18:36

Wie kann nur ein VR-Präsident an einem kriminellen CEO (=rechtskräftig verurteilt) festhalten. Das ist doch noch der grössere Skandal.

Hansjörg Schütz 19.08.2021 - 18:18

Warum wird ein Verwaltungsrat Präsident, der einen Betrüger wissentlich schützt nicht sofort entlassen? Er darf noch bis zur GV bleiben. Unverständlich!