Märkte / Aktien

Warum die Coronakrise erst noch einschlagen könnte

Die Schweizer Wirtschaft hält sich im Schicksalsjahr 2020 bemerkenswert stabil. Staatliche Hilfsmassnahmen spielen eine entscheidende Rolle.

Noch ist unklar, wie sich die Coronakrise in der Unternehmenslandschaft Schweiz genau niederschlagen wird. Auswirkungen könnten sogar bis 2022 zu spüren sein. Bis jetzt dämpfen staatliche Hilfsmassnahmen wie das Covid-Kreditprogramm die Folgen.

Die grösste Hypothekargeberin des Landes, die Bankgruppe Raiffeisen, rechnet mit einem Ausfall von maximal einem Fünftel der Covid-Kredite. «Gesamtschweizerisch wären das 3,6 Mrd. Fr.», sagt Urs Gauch, Firmenkundenchef von Raiffeisen Schweiz, im Gespräch mit FuW. Das klingt zunächst nach viel, doch wendet Gauch ein: «Im Verhältnis zur Schweizer Wirtschaftsleistung und zu anderen Ländern liegt das am unteren Ende.» Ausserdem ist dies das Worst-Case-Szenario: Gauch rechnet damit, dass die Kredite mehrheitlich zurückgezahlt werden.

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