Unternehmen

Warum die Schweiz nur wenig erneuerbare Energie produziert

Hiesige Versorger investieren vor allem im Ausland in Solar- und Windenergie. Der Bundesrat will das nun ändern.

Die Züge fahren nach reduziertem Fahrplan, am Sonntag gar nicht. Energie wird rationiert, um die Importabhängigkeit der Schweiz zu reduzieren. Was sich liest wie ein Schreckensszenario der Stromlücke, war zum Ende des Ersten Weltkriegs Realität. Die Züge fuhren damals mit Kohle, welche die Schweiz aus Deutschland importierte. Dort wuchs der Energiehunger mit den Kriegsjahren, und die Exportbereitschaft schwand. Nur eine Bahn fuhr damals ungehindert weiter, schreibt das «Bieler Tagblatt» in einem historischen Zeitungsartikel: die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn. Denn sie fuhr nicht mit einer kohlebetriebenen Dampflok, sondern mit Strom. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?