Unternehmen

Warum es für Meyer Burger schwierig bleiben wird

Das Solarunternehmen setzt die neue Strategie erfolgreich um – zumindest in der Nische.

Im dritten Stock am Hauptsitz von Meyer Burger rattern die Maschinen. Ein Dutzend Arbeiter legen Glasplatten und Folien auf Bänder, löten Solarzellen und überprüfen die Fabrikate am Ende der Linie auf Fehler. Aber es ist nicht Meyer Burger, die hier Solarzellen zu Modulen zusammensetzt, sondern die einstige Tochter 3S Solar Plus, die mittlerweile wieder selbständig ist.

3S produziert gebäudeintegrierte Solarmodule. Rechnet man nur die elektrische Leistung, sind die Produkte teurer als solche aus China. Doch CEO Patrick Hofer-Noser rechnet lieber in Quadratmetern als in Watt, denn die Module sind zugleich Bauelemente. Mit dieser Strategie zur Differenzierung setzt 3S mit 20 Megawatt (MW) rund 20 Mio. Fr. um, ist laut Hofer-Noser profitabel und dabei, die Kapazitäten auf 60 MW auszubauen.

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