Märkte / Immobilien

Warum Libor-Hypotheken nicht billiger sind

Die Differenz zwischen dem Geldmarktzins und den variablen Hypozinsen hat sich verdoppelt. Hypothekarschuldner subventionieren damit Sparer.

Es riecht nach Bereicherung der Banken auf Kosten der Kreditnehmer: Variable Hypotheken kosten immer noch etwa 1%, obwohl der Referenzzins Libor seit Einführung der Negativzinsen der SNB auf mittlerweile –0,81% gefallen ist.

Wenn Kreditinstitute sich am Markt Geld zu minus 0,8% beschaffen können, müssten sie doch eigentlich variable Hypotheken zu viel tieferen Sätzen anbieten können. Die Marge, der Gewinn der Bank, betrüge bei einem Marktzinssatz von –0,8% und einem Hypozins von 0% ja immer noch 0,8 Prozentpunkte. Und anders als bei Festhypotheken sind die Absicherungskosten wegen Negativzinsen nicht gestiegen, denn das Zinsänderungsrisiko trägt bei variablen Hypotheken der Kunde, nicht die Bank (vgl. Text unten).

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Leser-Kommentare

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Marco Calderoni 22.04.2015 - 19:18

Guten Tag
Wo finde ich auf der tabletversion den link um das epaper herunterzuladen?

Gabriella Hunter 23.04.2015 - 15:00

Guten Tag Herr Calderoni

Bei der Tabletversion finden Sie oben links den Menü-Button. Wenn Sie den anklicken, sollte eine Liste mit Optionen erscheinen, wobei Sie über die unterste zum E-Paper gelangen.

Freundliche Grüsse
Gabriella Hunter