Unternehmen / Ausland

Warum Shell immer wieder Zielscheibe ist

Die Ölkonzerne haben dank hoher Preise gute Quartalszahlen vorgelegt. Nur Shell hat zu kämpfen.

Selten spricht ein Politiker so offensichtlich mit gespaltener Zunge wie dieser Tage US-Präsident Joe Biden. An der Klimakonferenz in Glasgow redete er China und Russland wegen unzureichender Klimapolitik ins Gewissen. Dagegen bekniete er kurz zuvor die erdölexportierenden Staaten, zu denen auch Russland zählt, die Ölproduktion auszuweiten. Bis anhin ohne Erfolg; am monatlichen Treffen der erdölexportierenden Länder wurde keine weitere Erhöhung der Fördermenge beschlossen.

Entsprechend wenig Spuren hinterlassen daher die Reden in Glasgow für mehr Klimaschutz und weniger Verbrauch fossiler Energie an den Märkten; der Ölpreis notiert weiterhin auf dem höchsten Stand seit 2014 (vgl. Chart). Auf dem Tiefpunkt sind hingegen die Umfragewerte des US-Präsidenten angelangt.

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