Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Immo-Service
Märkte / Immobilien

Was bei der Amortisation von Hypotheken zu beachten ist

Vieles spricht dafür, den Kredit auf seinem Eigenheim vollständig zurückzuzahlen. Aber eine Tilgung ist nicht immer und für jeden Schuldner die beste Strategie.

Wer eine Hypothek abschliesst, sollte sich auch mit der Amortisation beschäftigen. Soll der Kredit bis zum Schluss gehalten und dann neu ­finanziert werden? Oder sollen die Schulden während des Vertrags zurückgezahlt werden? Im Ausland ist Tilgung meist Pflicht. Die Schweiz lässt dem Schuldner mehr Spielraum. Mit einer Ausnahme: Zweithypotheken.

Sie werden abgeschlossen, wenn die gesetzlich festgelegte Belehnungsgrenze von zwei Dritteln des Verkehrswerts der Immobilie überschritten wird. Dann kann neben der Haupt- noch eine zweite Hypothek aufgenommen werden. Bei dieser ist die Tilgung vorgeschrieben: In fünfzehn Jahren oder bis zum Erreichen des 65. Lebensjahres müssen diese Schulden abbezahlt werden.

Vor- und Nachteile abwägen

Und was ist mit der Haupthypothek? Es gibt gute Gründe, weshalb man sie – freiwillig – amortisieren sollte. Die monatlichen Zinskosten verringern sich. Man wird schuldenfrei und ist damit ­finanziell unabhängig. Statt der Bank Geld zu schulden, wird man endlich auch de facto zum Besitzer des Eigenheims. Ein gutes Gefühl, das jedem zu wünschen ist. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?