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Was bei Rohstoffinvestments zu beachten ist

Der Rohstoffboom lockt Anleger an. Doch ein Grundwissen ist nötig, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Peter Rohner

Wer die Entwicklung der Rohstoffe über die letzten fünfzig Jahre analysiert, kommt zu einem ernüchternden Schluss: Investments in Öl, Kupfer, Gold und Weizen lohnen sich auf lange Sicht nicht, sie bringen nur mehr Risiko ins Portfolio, aber kaum mehr Ertrag. Magere 2% haben Rohstoff-Futures gemäss dem deutschen Vermögensverwalter Gerd Kommer Invest im Mittel pro Jahr real gebracht, jedoch bei einer Volatilität von 20%.

Denn viele Rohstoffpreise sind wie Aktien von den Konjunkturerwartungen getrieben und schwanken deswegen mit den Börsen. Die Ausnahme sind die Edelmetalle. Ausserdem bauen die Produzenten bei höheren Preisen das Angebot aus, wodurch das Haussepotenzial begrenzt wird.

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