Märkte / Makro

Was Bidens Zustupf für den Ölmarkt bedeutet

Die USA und potenziell weitere Länder zapfen ihre Notreserven an, um den Ölpreis herabzudrücken. Doch das Signal erweist sich als ineffektiv. Am Freitag erledigt dann Corona den Job.

Das hatte sich US-Präsident Joe Biden anders vorgestellt. Kurz vor Thanksgiving – dem nordamerikanischen Erntedankfest, das grosse Teile der Bevölkerung zu Reisen und Familienbesuchen veranlasst – kündigte er an, dass 50 Mio. Fass Rohöl aus den strategischen Reserven der USA freigegeben würden. Das zusätzliche Angebot durch diese Notreserve soll den Marktpreis von Rohöl drücken. Andere Länder wie Japan, Südkorea, das Vereinigte Königreich, Indien und China sollen ebenfalls an der konzertierten Aktion teilnehmen und ihrerseits einen Teil der Reserven auf den Markt schütten.

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