Unternehmen / Gesundheit

Was Chefanalysten jetzt wegen Evergrande tun

Die drohende Finanzkrise in China beunruhigt die Aktienprofis wenig. Sie sehen Einstiegschancen, empfehlen aber eine defensivere Positionierung.

Die Märkte sind nervös. Wird sich die Krise um den maroden Immobilienentwickler Evergrande auf China beschränken, oder werden die Weltbörsen eine überfällige Korrektur erfahren? FuW hat bei fünf Chefanalysten nachgefragt, wie Anleger auf die drohende Finanzkrise reagieren sollen und welche Schweizer Titel auch in unsicheren Zeiten ihren Platz im Depot haben.


Empfehlung: Qualität, Qualität


Remo Rosenau
Head of Research, Helvetische Bank

Evergrande beunruhigt die Märkte: Kann man weiter auf Zykliker setzen, oder muss man sich defensiver aufstellen?
Zykliker laufen schon seit Juli nicht mehr so rund. Wachstumsaktien im Bereich Medtech und Halbleiter sind aber weiter stark gestiegen. Sollte Evergrande zu einer globalen Krise führen, was wir nicht glauben, wird man aber nirgends vor Verlusten sicher sein. Wir setzen daher lieber auf Qualitätsaktien aus allen Branchen, als Sektoren zu spielen.

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